Gutscheine für Unternehmen: 12 Vorteile, die sich direkt im Umsatz zeigen
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Gutscheine gelten oft als nettes Extra für die Weihnachtszeit. Dabei sind Gutscheine für Unternehmen eines der wirkungsvollsten Werkzeuge, um Umsatz vorzuziehen, neue Kundschaft zu gewinnen und Stammgäste zu binden – das ganze Jahr über. Hier sind die zwölf wichtigsten Vorteile und wie Sie sie konkret nutzen.
Warum Gutscheine mehr sind als ein Geschenk
Ein Gutschein ist ein Versprechen auf eine künftige Leistung, das heute bezahlt wird. Für Ihren Betrieb heißt das: Sie erhalten Geld, bevor Sie etwas geleistet haben, und die beschenkte Person kommt später zu Ihnen – oft zum ersten Mal. Kaum ein anderes Verkaufsinstrument verbindet Finanzierung, Marketing und Kundenbindung so direkt.
Besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) wie Restaurants, Cafés, Coiffeure, Kosmetikstudios, Hotels, Fitnessstudios oder Fachgeschäfte ist das interessant: Sie brauchen kein großes Marketingbudget, sondern nur ein Angebot, das man gerne verschenkt.
Die 12 Vorteile von Gutscheinen im Überblick
1. Sofortige Liquidität
Der Kaufbetrag fließt beim Verkauf – eingelöst wird Wochen oder Monate später. Gerade in umsatzschwachen Monaten oder vor größeren Investitionen verschafft das finanziellen Spielraum. Viele Betriebe haben das in der Pandemie gelernt, als Gutscheine für manche das Überleben gesichert haben.
2. Neukunden, die Ihnen jemand anderes bringt
Wer einen Gutschein verschenkt, empfiehlt Ihren Betrieb persönlich weiter. Die beschenkte Person kommt mit einem positiven Gefühl und ohne Kaufrisiko – eine bessere Ausgangslage für einen ersten Besuch gibt es kaum. Anders als bei bezahlter Werbung zahlt hier Ihre bestehende Kundschaft für die Akquise.
3. Mehrumsatz bei der Einlösung
Ein Gutschein über 50 Franken oder Euro wird selten auf den Cent genau eingelöst. Beim Abendessen kommt die zweite Flasche Wein dazu, im Geschäft das etwas teurere Produkt, im Salon die Zusatzbehandlung. Dieser sogenannte Upsell bei der Einlösung ist einer der unterschätzten Umsatztreiber.
4. Planbarer Umsatz auch außerhalb der Saison
Mit gezielten Aktionen – etwa einem Frühlings-Gutschein oder einem Angebot für ruhige Wochentage – lenken Sie Besuche in Zeiten, in denen Sie freie Kapazitäten haben. So wird aus Leerlauf bezahlte Auslastung.
5. Ein Geschenk, das zu jedem Anlass passt
Weihnachten, Geburtstage, Muttertag, Valentinstag, Jubiläen, Firmengeschenke: Gutscheine sind das Geschenk für alle, die nicht wissen, was sie schenken sollen. Ihr Betrieb wird damit Teil eines Anlasses, der ohnehin stattfindet.
6. Stärkere Kundenbindung
Stammkunden, die Ihre Gutscheine verschenken, identifizieren sich mit Ihrem Betrieb. Und wer einen Gutschein einlöst und begeistert ist, kommt wieder – diesmal als zahlender Gast.
7. Verkauf rund um die Uhr
Mit einem Online-Gutschein-Shop verkaufen Sie auch dann, wenn Ihr Betrieb geschlossen ist: am Sonntagabend, an Feiertagen oder am 24. Dezember um 16 Uhr, wenn die Last-Minute-Käufer unterwegs sind. Digitale Gutscheine kommen per E-Mail sofort an – ohne Versand, ohne Warten.
8. Kaum Zusatzaufwand für Ihr Team
Ein gutes Gutscheinsystem nimmt Ihrem Team Arbeit ab: Bezahlung, Versand, Code-Erstellung und Buchhaltung laufen automatisch. Am Tresen wird der QR-Code gescannt, der Restwert ist sofort ersichtlich. Kein Durchsuchen von Listen, kein Stempeln von Papierkarten.
9. Mehr Sichtbarkeit für Ihre Marke
Jeder Gutschein trägt Ihr Logo, Ihre Farben und Ihre Botschaft in einen fremden Haushalt. Schön gestaltete Gutscheine werden fotografiert, geteilt und weiterempfohlen – kostenlose Werbung mit hoher Glaubwürdigkeit.
10. Firmenkunden als zusätzlicher Absatzkanal
Unternehmen suchen laufend Geschenke für Mitarbeitende, Kundinnen und Geschäftspartner. Wer Gutscheine in größerer Stückzahl anbieten kann, erschließt einen B2B-Kanal mit hohen Bestellwerten – vor allem im vierten Quartal.
11. Wertvolle Daten über Ihre Kundschaft
Digitale Gutscheine zeigen Ihnen, welche Beträge beliebt sind, wann gekauft wird und wie lange es bis zur Einlösung dauert. Mit diesen Zahlen planen Sie Aktionen und Personal deutlich besser als mit dem Bauchgefühl.
12. Nicht jeder Gutschein wird eingelöst
Ein Teil der verkauften Gutscheine wird nie oder nur teilweise eingelöst. Man spricht von Breakage. Darauf sollten Sie Ihr Geschäftsmodell nicht aufbauen – und die rechtlichen Fristen beachten (siehe Gültigkeit von Gutscheinen). Es wirkt sich aber in der Regel positiv auf die Marge des Gutscheinprogramms aus.
Welche Gutschein-Arten gibt es?
| Art | Beschreibung | Geeignet für |
|---|---|---|
| Wertgutschein | Fester Geldbetrag, frei einlösbar, Restwert bleibt erhalten | Alle Branchen, flexibelstes Geschenk |
| Leistungsgutschein | Bestimmte Leistung, z. B. „Menü für zwei“ oder „Massage 60 Min.“ | Gastronomie, Wellness, Erlebnisse |
| Aktionsgutschein | Rabatt oder Bonus, z. B. „10 % auf den nächsten Besuch“ | Kundenbindung, ruhige Zeiten |
| Firmengutschein | Größere Stückzahl für Unternehmen, oft mit individuellem Design | Mitarbeiter- und Kundengeschenke |
Die Art des Gutscheins hat übrigens Auswirkungen auf die Umsatzsteuer bzw. Mehrwertsteuer. Mehr dazu lesen Sie im Artikel Gutscheine und Mehrwertsteuer.
Papiergutschein oder digitaler Gutschein?
Papiergutscheine haben ihren Charme, bringen aber Aufwand und Risiken mit sich: Sie müssen gedruckt, verwaltet und gegen Fälschungen geschützt werden, und Restwerte lassen sich nur mühsam nachhalten. Digitale Gutscheine mit eindeutigem Code und QR-Code lösen diese Probleme – und können trotzdem ausgedruckt und liebevoll verpackt werden.
- Fälschungssicher: Jeder Code ist einmalig und wird bei der Einlösung geprüft.
- Restwert automatisch: Teileinlösungen werden verbucht, der Restbetrag bleibt erhalten.
- Sofort verfügbar: Versand per E-Mail in Sekunden, auf Wunsch zu einem geplanten Datum.
- Auswertbar: Verkäufe, Einlösungen und offene Beträge sind jederzeit sichtbar.
So starten Sie in drei Schritten
- Angebot festlegen: Welche Beträge oder Leistungen möchten Sie anbieten? Drei bis fünf Vorlagen genügen für den Anfang.
- Shop einrichten: Logo, Farben und Texte hinterlegen, Zahlungsanbieter verbinden – bei vougoo erledigt in wenigen Minuten.
- Sichtbar machen: Link auf der Website, in Instagram und Google-Unternehmensprofil einfügen, QR-Code an der Kasse aufstellen.
Eine ausführliche Anleitung finden Sie in unserem Beitrag Gutscheinsystem einführen.
Fazit
Gutscheine verschaffen Ihrem Betrieb Liquidität, bringen neue Kundschaft und steigern den Umsatz bei der Einlösung – mit überschaubarem Aufwand. Entscheidend ist ein System, das Verkauf, Versand und Einlösung automatisiert, damit Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können.
Häufige Fragen
Lohnen sich Gutscheine auch für kleine Betriebe?
Ja. Gerade kleine Betriebe profitieren, weil Gutscheine Umsatz vorziehen und Neukunden ohne Werbebudget bringen. Mit einer Plattform ohne Grundgebühr entstehen nur dann Kosten, wenn tatsächlich ein Gutschein verkauft wird.
Wie hoch sollten Gutscheinwerte sein?
Orientieren Sie sich an Ihrem durchschnittlichen Bon. Bewährt hat sich eine Spanne von einem kleinen Einstiegsbetrag bis zu einem Wert, der ein komplettes Erlebnis abdeckt – zum Beispiel 25, 50, 100 und 150 in Ihrer Währung, ergänzt um einen frei wählbaren Betrag.
Wann wird der Gutscheinverkauf als Umsatz verbucht?
Das hängt von der Gutscheinart und vom Land ab. Wertgutscheine werden meist erst bei der Einlösung als Umsatz erfasst. Details erklären wir im Artikel Gutscheine und Mehrwertsteuer; im Einzelfall hilft Ihre Treuhand bzw. Steuerberatung.
Brauche ich eine eigene Website, um Gutscheine online zu verkaufen?
Nein. Bei vougoo erhalten Sie einen eigenen Gutschein-Shop mit Ihrem Logo und Ihren Farben unter einer eigenen Adresse. Haben Sie bereits eine Website, verlinken Sie den Shop einfach von dort.