Firmenkunden gewinnen: Gutscheine als Mitarbeiter- und Kundengeschenk verkaufen
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Jedes Jahr stellen sich viele Unternehmen dieselbe Frage: Was schenken wir unserem Team und unseren Kundinnen und Kunden? Gutscheine für Firmenkunden sind darauf eine ideale Antwort – und für Ihren Betrieb ein Absatzkanal mit großen Bestellungen. So erschließen Sie ihn Schritt für Schritt.
Warum Firmen gerne Gutscheine verschenken
Für Unternehmen sind Gutscheine ein unkompliziertes Geschenk: Sie passen zu jeder Person, lassen sich in großer Stückzahl bestellen und müssen nicht gelagert oder verschickt werden. Gleichzeitig wirken sie persönlicher als Bargeld – vor allem, wenn sie von einem bekannten Betrieb aus der Region stammen.
- Einfach in der Beschaffung: Eine Bestellung statt vieler Einzelkäufe.
- Regional und sympathisch: Ein Abendessen im Quartierrestaurant wirkt wertschätzender als ein anonymer Warengutschein.
- Flexibel für die Beschenkten: Jede Person löst den Gutschein ein, wann es ihr passt.
- Planbar im Budget: Fester Betrag pro Person, keine Überraschungen.
Welche Anlässe Firmenkunden haben
Das Weihnachtsgeschäft ist der wichtigste Zeitpunkt, aber längst nicht der einzige. Wer das Jahr kennt, kann Firmenkunden mehrmals ansprechen:
| Anlass | Typische Beschenkte |
|---|---|
| Weihnachten und Jahresende | Mitarbeitende, Stammkundschaft, Partnerfirmen |
| Firmenjubiläen | Team, langjährige Kundinnen und Kunden |
| Dienstjubiläen und Pensionierungen | Einzelne Mitarbeitende |
| Projektabschlüsse | Projektteams, externe Partner |
| Empfehlungs- und Dankeschön-Aktionen | Kundschaft, die weiterempfiehlt |
| Messen und Events | Gewinnspiele, Verlosungen |
Das passende Angebot schnüren
Firmenkunden möchten schnell verstehen, was sie bekommen und wie die Abwicklung läuft. Ein klares Angebot auf einer Seite genügt:
- Beträge: Zwei bis drei Standardwerte, die sich für Firmengeschenke eignen – zum Beispiel 30, 50 und 100 Franken bzw. Euro.
- Stückzahlen: Ab welcher Menge Sie liefern und wie schnell.
- Persönliche Note: Eigene Grußbotschaft des Unternehmens auf dem Gutschein.
- Zustellung: Direkt per E-Mail an die Mitarbeitenden, zu einem festen Termin oder gesammelt als PDF zum Ausdrucken.
- Gültigkeit und Bedingungen: Klar formuliert, damit die Firma sie ihrem Team weitergeben kann.
Mengenrabatte sind möglich, aber nicht nötig. Oft ist Firmen die einfache Abwicklung wichtiger als ein paar Prozent Preisnachlass.
So sprechen Sie Unternehmen an
Die besten Firmenkunden sind oft schon Ihre Gäste oder Kunden. Überlegen Sie, wer regelmäßig mit Kolleginnen und Kollegen bei Ihnen isst, wer Geschäftsessen bucht oder wer als Inhaberin oder Inhaber eines Unternehmens zu Ihrer Stammkundschaft gehört.
- Persönlich: Ein kurzes Gespräch an der Kasse oder am Tisch ist oft der wirksamste Weg.
- Per E-Mail: Eine knappe Nachricht mit Beispielgutschein und Preisübersicht an Unternehmen in Ihrer Umgebung.
- Über Netzwerke: Gewerbeverein, Handelskammer, lokale Unternehmerstammtische.
- Auf der Website: Ein eigener Abschnitt „Gutscheine für Firmen“ mit Kontaktmöglichkeit.
Planen Sie die Ansprache für das Jahresende frühzeitig. Viele Unternehmen entscheiden im Oktober und November über ihre Weihnachtsgeschenke. Mehr zum Zeitplan lesen Sie in der Checkliste fürs Weihnachtsgeschäft.
Die Abwicklung einfach halten
Große Bestellungen dürfen keine Handarbeit bedeuten. Mit einem digitalen Gutscheinsystem legen Sie die Gutscheine an, versenden sie gesammelt und sehen später, welche bereits eingelöst wurden.
- Rechnung an das Unternehmen, Gutscheine an die Mitarbeitenden
- Eindeutiger Code und QR-Code für jeden Gutschein
- Einlösung wie bei jedem anderen Gutschein, inklusive Restwert
- Übersicht über offene und eingelöste Firmengutscheine
Steuern: Was Firmenkunden fragen könnten
Unternehmen interessieren sich oft dafür, wie Gutscheine für Mitarbeitende steuerlich behandelt werden. Die Regeln unterscheiden sich zwischen der Schweiz, Deutschland und Österreich und hängen vom Einzelfall ab. Verweisen Sie hier freundlich auf die Steuerberatung bzw. Treuhand des Unternehmens – Ihre Aufgabe ist ein gutes Geschenk, nicht die Steuerberatung.
Fazit
Firmenkunden bringen große Bestellungen, planbaren Umsatz und viele neue Gäste, die Ihren Betrieb durch einen Gutschein kennenlernen. Mit einem klaren Angebot, einer frühzeitigen Ansprache und einer digitalen Abwicklung wird daraus ein fester Bestandteil Ihres Jahresgeschäfts. Die Grundlagen dazu finden Sie in unserem Überblick Gutscheine für Unternehmen.
Häufige Fragen
Lohnt sich der Aufwand für kleine Betriebe?
Ja. Schon eine einzige Firmenbestellung mit 20 oder 30 Gutscheinen bringt so viel Umsatz wie viele einzelne Verkäufe. Wichtig ist, dass die Abwicklung digital läuft und kaum Zusatzaufwand entsteht.
Sollte ich Firmenkunden Rabatt geben?
Nicht zwingend. Viele Unternehmen legen mehr Wert auf eine einfache Bestellung, eine persönliche Grußbotschaft und einen zuverlässigen Versand als auf einen Preisnachlass.
Wann sollte ich Firmen für Weihnachten ansprechen?
Idealerweise im Oktober und Anfang November. Viele Unternehmen planen ihre Weihnachtsgeschenke früh und bestellen spätestens Ende November.
Können die Mitarbeitenden die Gutscheine direkt per E-Mail erhalten?
Ja. Digitale Gutscheine lassen sich direkt an die Beschenkten senden, auch zu einem festen Termin wie der Weihnachtsfeier.